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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Wuerttemberg e.V. - Bezirk Freudenstadt - Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler

unsere Geschichte

Die DLRG Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler wurde in den fünfziger Jahren von Ernst Fromann gegründet und geführt. Er übernahm in dieser Zeit, als ausgebildeter Sportlehrer und Rettungsschwimmer, die damaligen Ausbildungen zum Erwerb des Leistungsscheins.

Ende der fünfziger Jahre schlief der Verein dann ein und wurde aufgelöst.

Im Jahre 1978 wurde die DLRG Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler, als Stützpunkt der Ortsgruppe Freudenstadt wieder gegründet. Die damaligen treibenden Kräfte waren unter anderem: Ernst Fromann, Walter Reinhardt, Maria und Helmuth Buob, Max Kappler, Dieter Gall und natürlich die Vereinsführung der Ortsgruppe Freudenstadt.

Die ersten Jahre waren schwer, da es in Pfalzgrafenweiler ja nur ein Freibad gab. Somit musste und durfte man für die Ausbildungen im Hotel Waldsägmühle trainieren, da dieses damals schon über ein Hallenbad verfügte.

Im Jahre 1983 wurde der Stützpunkt Pfalzgrafenweiler dann zur eigenständigen Ortsgruppe. Zum ersten Vorsitzenden der neuen Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler wurde Walter Reinhardt gewählt. Außerdem gab es noch die Kassiererin Maria Buob und den Technischen Leiter Helmuth Buob. Diese drei brachten den Verein, unter Mithilfe, der immer mehr werdenden Mitglieder deutlich voran.

So wurde im Jahre 1983 ein ganzjähriger Trainingsabend eingeführt nachdem das Hallenbad des Freizeitbades in Pfalzgrafenweiler eröffnet wurde.

Da nun die alten Umkleidekabinen des Freibades nicht mehr benötigt wurden, bekam die Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler von der Gemeinde den alten Sanitärtrakt des Freibades zur Verfügung gestellt. Dieser wurde dann in vielen, vielen Arbeitsstunden ausgebaut und umgebaut. So entstand dann bis 1986 das erste eigene Vereinsheim. In diesem wurden Ausbildungen, Kameradschaftsabende und manche andere Feier abgehalten.

Aufgrund der vielen Teilnehmer am Übungsabend musste der Trainingsabend von damals Donnerstag auf den Montag verlegt werden. Am Donnerstag war das Schwimmbad regulär geöffnet und somit störten die Teilnehmer den Schwimmbadbetrieb. Am Montag war das Schwimmbad offiziell geschlossen und so konnte auf allen Bahnen für zwei Stunden trainiert werden. Hieraus ergab sich ein deutlicher Mitgliederzuwachs auf ungefähr 160 Mitglieder bis zum Jahre 1998.

Im Jahre 1997 zeichnete sich eine gewisse Amtsmüdigkeit des damaligen Vorstandes um Walter Reinhardt ab. Der komplette Vorstand wollte nicht mehr weiter machen. So kam es dann, dass im April 1998 ein komplett neuer Vorstand mit dem Vorsitzenden Martin Seid, seinem Stellvertreter Stefan Gall und Bernhard Theurer als Kassier gewählt wurde. Die Aufgaben des Technischen Leiters wurden kommissarisch an Axel Fuchs und Tino Fleischer übertragen. Schriftführerin wurde Alexandra Wendel.

Mit neuem Schwung und viel Motivation wurde das Vereinsleben nun anders organisiert. Da neue Besen nicht unbedingt besser, sondern nur anders kehren, musste die neue Vorstandschaft auch erst einmal Ihre Erfahrungen mit allen Gegebenheiten machen. So musste das Zusammenspiel mit der Gemeinde erhalten und gefördert werden. Die Zusammenarbeit mit den Bademeistern musste optimiert werden und viele andere Dinge waren zu beachten.

Als erste große Maßnahme wurde der Übungsabend von 2 Stunden auf 3 ¼ Stunden ausgedehnt. So konnten nun insgesamt 12 Gruppen innerhalb dieser Zeit auf jeweils einer eigenen Schwimmbahn trainieren. Hierzu waren aber auch mehr Übungsleiter notwendig. Diese wurden bei verschiedenen Lehrgängen des Landesverbandes ausgebildet. Nun war das Training effektiver und weniger hektisch.

Im Moment hat die Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler zirka 300 Mitglieder. Der Übungsabend findet immer noch am Montag in der Zeit von 17.30 Uhr bis 20.45 Uhr statt.